Agrargemeinschaft
Nenzing
 

Alpen und Auen

 

 

 

 

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4.1 Forst
4.2 Jagd
4.3 Alpen
4.4 Gebiet
4.5 Struktur Agrar
4.6 Publikationen

Die Alpen und Auen der Agrargemeinschcaft Nenzing werden durch eigene Alp- und Augenossenschaft verwaltet. Es werden die Gebiete von folgenden Genossenschaften betreut (siehe auch Struktur der Agrargemeinschaft Nenzing)

 

Alpgenossenschaft Gamperdona

Alpe Gamperdona im Nenzinger Himmel
Die Kuhalpe Gamperdona wird von zwei Familien betreut. Familie Salzgeber ist zuständig für das Sennen, die Familie Margreiter hat das Melken der Kühe und die Viehbetreuung im allgemeinen unter sich. Durchschnittlich werden ca. 130 Kühe gesömmert.
Weitere Alpen sind die Alpe Setsch, Alpe Vermales, Alpe Stafeldon, Alpe Güfel, Alpe Panül, Alpe  Vals, Alpe Alpila  

Augenossenschaft Nenzing
Nasotau

 


Alpgenossenschaft Gurtis Mittelberg
Alpe Parpfienz, Alpe Furkla, Alpe Valscherina, Alpe Sattel, Alpe Galina
 

Augenossenschaft Bardella
Mottner-Aule, Bardella-Au
 




Feldkircher Alpe

Noch im Jahre 1900 wohnten in der 1100 m hochgelegenen Streusiedlung, die rund 100 Hektar umfasste, auf neun Höfen 37 Menschen. Diese Siedlung auf dem Nenzinger Berg war viel mehr als die Talsiedlungen den ständigen Besitzwechsel unterworfen. Das Alpgebäude nach der Renovierung im Jahr 2001.

Die sehr ungünstigen wirtschaftlichen und klimatischen Verhältnisse, der weite Weg ins Tal, die teilweise schlechte Wasserversorgung, die Offenheit der Siedlungsraumes gegen Westwinde und Schneestürme und die beträchtlichen Entfernungen zwischen den einzelnen Höfen erschwerten das Leben und das wirtschaftliche Fortkommen der Bergbewohner. Seit der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts war der Nenzinger Berg durch die Ansiedlung vieler Familien, die an die Stelle der ausgestorbenen oder abgewanderten Besitzer traten, besonders starken Veränderungen ausgesetzt. Diese neu angekommenen Familien stammten meist aus Walsersiedlungen.

Aufgrund der besseren Verdienstmöglichkeiten am Lande und nicht zuletzt auch wegen der Schulfrage begann im Jahre 1923 die Auflösung der Siedlung und der allmähliche Verkauf der Anwesen, welche von der Stadt Feldkirch erworben wurden. Die Stadt und hier besonders der sehr agile Vizebürgermeister Johannes Kühne plante aus dem Nenzingerberg eine städtische Alpe zu machen. 1928 begann man mit dem Abbruch der landwirtschaftlichen Anwesen und ab diesem Zeitpunkt trieben die Feldkircher Landwirte ihr Vieh auf den Nenzinger Berg. Die Verwaltung erfolgte durch die Stadt. Im Laufe der Jahre wurde die Alpung jedoch immer schwieriger. Der zum ordentlichen Betrieb notwendige Viehbesatz musste überall zusammengelesen werden. Da es nicht mehr sinnvoll war, eine Alpe in eigener Regie mit erheblichen Aufwand zu bewirtschaften, und es nicht gelang, unter Feldkircher Landwirten eine Pächtergemeinschaft zu bilden, wurde die Alpe bis zum Jahre 1982 an den Bürserberger Landwirt Josef Wehinger verpachtet. Seit dem Jahre 1982 ist die Alpe Nenzinger Berg an die Agrargemeinschaft Nenzing verpachtet. Als 1991 der Pachtvertrag ablief, wurde der Antrag an die Stadtvertretung gestellt, neuerlich an die Agrargemeinschaft zu verpachten, welche die zu Feldkirch gehörende Alpe den Landwirten zur Verfügung stellt. Neben Vieh aus dem Walgau, dem Liechtenstein und der Schweiz werden auch Vieheinheiten aus Feldkirch aufgetrieben.

Fläche und Erneuerungen:
Die Gesamtfläche der Alpe beträgt 89 Hektar, davon sind rund 51 Hektar Weidefläche, 35 Hektar Wald und 3 Hektar Mischgebiet. Bereits im Jahre 1974 war gemeinsam mit der Agrargemeinschaft Nenzing die Weggenossenschaft „ Nenzingerberg-Parpfienz“ gebildet worden, um den Weg auf die Alpe zu erschließen. Im Jahre 1987 wurde die Wasserleitung von der Alpe Falschera zur Alpe neu gebaut. Im Jahre 2000 hat sich die Stadt Feldkirch in Zusammenarbeit mit der Agrargemeinschaft Nenzing entschlossen, zum Erhalt des Vermögens und des Kulturgutes eine Sanierung des Alpgebäudes vorzunehmen, was im darauffolgenden Jahr durchgeführt wurde.



 

 
 

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